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Informatik

Allgemein

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Die Fakultät für Informatik ist die größte Forschungs- und Ausbildungsstätte im Bereich Informatik und Wirtschaftsinformatik in Österreich. Als eine von acht Fakultäten der Technischen Universität (TU) Wien betreibt sie Forschung und Lehre im Bereich Informatik und Wirtschaftsinformatik.

Die Informatik ist in der heutigen Informations- und Wissensgesellschaft eine der zentralen Wissenschaften.  Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft, aber auch die persönlichen Lebensräume von immer mehr Menschen sind von der Entwicklung und dem Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT, engl. ICT) betroffen. Um dieser Schlüsselrolle im 21. Jahrhunderts gerecht zu werden, verfolgt die Fakultät für Informatik sowohl einen technikorientierten Ansatz als auch eine Zugangsweise, welche zusätzlich noch multidisziplinäre, wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Aspekte umfasst.

"In der Informatik geht es genauso wenig um Computer wie in der Astronomie um Teleskope." [Dijkstra]

Berufsbild

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Die AbsolventInnen sind sowohl für eine Weiterqualifizierung im Rahmen eines facheinschlägigen Masterstudiums als auch für eine entsprechende Berufstätigkeit befähigt und international konkurrenzfähig.

Die möglichen Tätigkeitsbereiche sind sehr vielfältig, da nahezu alle Lebensbereiche von der Informatik durchdrungen werden. Beispiele reichen von der hardwarenahen Software-Entwicklung in der Automobilindustrie über medizinische Anwendungen, dem Internet bis zur Entwicklung von IT-Lösungen für Wirtschaft und Verwaltung.

Voraussetzungen

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Mit einem Informatikstudium entscheiden Sie sich für eine spannende Ausbildung und einen verantwortungsvollen Tätigkeitsbereich, in dem dringend Fachkräfte gesucht werden.

Um Ihnen einen reibungslosen Start an der Fakultät für Informatik zu ermöglichen, finden Sie im Folgenden einen Überblick über weitere notwendige Schritte vor dem tatsächlichen Studienbeginn.

Aufnahmeverfahren

Um am mehrstufigen Aufnahmeverfahren an der TU Wien für das Studium Informatik oder Wirtschaftsinformatik teilzunehmen, müssen Sie sich  registrieren.

Weitere Schritte und Termine finden Sie unter http://www.informatik.tuwien.ac.at/aufnahme

Sie möchten per Mail über das Aufnahmeverfahren informiert werden, dann tragen Sie sich bitte in folgende Mailingliste ein: http://www.informatik.tuwien.ac.at/ichwill

Infos zur Zulassung finden Sie auf den Seiten der Studien- und Prüfungsabteilung.

Beratung und Information

Falls Sie in Ihrer Studienwahl noch unsicher sind, können Sie gerne verschiedene Beratungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen.

Beratung von Studierenden für Studierende...

Beratung für (potentielle) Studierende bieten die Fachschaften, die Studierendenvertretungen der jeweiligen Studienrichtungen:

Die Studierendenvertretung für die gesamte TU Wien ist die Österreichische HochschülerInnenschaft an der TU Wien (HTU).

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Informatikhomepage.

Inhalt

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Aufbau

Die Inhalte und Qualifikationen der Studien werden durch Module vermittelt. Ein Modul ist eine Lehr- und Lerneinheit, welche durch Eingangs- und Ausgangsqualifikationen, Inhalt, Lehr- und Lernformen, den Regelarbeitsaufwand sowie die Leistungsbeurteilung gekennzeichnet ist. Die Absolvierung von Modulen erfolgt in Form einzelner oder mehrerer inhaltlich zusammenhängender Lehrveranstaltungen. Thematisch ähnliche Module werden zu Prüfungsfächern zusammengefasst, deren Bezeichnung samt Umfang und Gesamtnote auf dem Abschlusszeugnis ausgewiesen wird.

Im Rahmen des Moduls Bachelorarbeit wird eine eigens angefertigte  schriftliche Arbeit erstellt, diese hat einen Regelarbeitsaufwand von  10 ECTS-Punkten und beinhaltet eigenständige Leistungen.

Studienangebot

Die Bachelorstudien bilden die erste Stufe der universitären Ausbildung und vermitteln eine breite, wissenschaftlich und methodisch hochwertige, auf dauerhaftes Wissen ausgerichtete Grundausbildung. An der TU Wien können Sie aus vier verschiedenen Bachelorstudien der Informatik sowie dem Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik wählen.

Bachelorstudium Medieninformatik und Visual Computing

Das Bachelorstudium Medieninformatik und Visual Computing verbindet die Vermittlung von Schlüsseltechnologien und technischen Verfahren auf den Gebieten der Computer Vision, Computer Graphics, Visualisierung und Augmented/Mixed/Virtual Reality mit der Ausbildung im Design von innovativen Interfaces.

Im Studium wird auf informatisch-technische, mathematische und formale Grundlagen zurückgegriffen. Darüber hinaus erfordert die Beschäftigung mit den Fragestellungen der Medieninformatik eine interdisziplinäre Grundausbildung, die auch Wissen und Fertigkeiten zur kreativen und angewandten Gestaltung der Medien und deren Produktionsprozesse umfasst.

Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen in der anwendungsorientierten Forschung, der Entwicklung von Informations- und Kommunikationssystemen sowie der Gestaltung, Umsetzung und Evaluierung interaktiver Komponenten in Informations- und Kommunikationssystemen in Bereichen wie Visual Computing (Computergraphik, Computer Vision, Bildverarbeitung, Visualisierung, Mixed Reality etc.), Multimediale Systeme und Tangible Computing.

Bachelorstudium Medizinische Informatik

Das Bachelorstudium Medizinische Informatik verbindet als Integrationsfach die Vermittlung von Schlüsseltechnologien und technischen Verfahren in Bereichen wie Life Sciences, Software und Requirements Engineering, Visualisierung und Usability, IT-Planung und -Betrieb, Datenschutz und Process Engineering mit der Ausbildung in medizinischen Grundlagen.

Das Studium greift auf informatisch-technische, medizinische, softwaretechnische, mathematische und formale Grundlagen zurück. Darüber hinaus erfordert die Beschäftigung mit den Fragestellungen der Medizinischen Informatik eine interdisziplinäre Grundausbildung, die auch Wissen und Fertigkeiten in klinischem Denken wie zum Beispiel diagnostische Prozesse und Dokumentation umfasst.

Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen in der Analyse und Entwicklung von Gesundheits-, Informations- und Kommunikationssystemen oder medizinischer Software, in der Analyse und Entwicklung bzw. Adaption von klinischen Prozessen, im Aufbau und Management von IT-Systemen im Gesundheitswesen sowie in der anwendungsorientierten medizininformatischen Forschung.

Bachelorstudium Software & Information Engineering

Software Engineering beschäftigt sich mit der Entwicklung von Software von der Analyse über das Design und die Implementierung bis hin zur Qualitätssicherung und Wartung. Information Engineering beschäftigt sich mit der Erzeugung, Sammlung, Verarbeitung, Verteilung und Präsentation von Information.

Basierend auf wissenschaftlichen Prinzipien und Methoden verknüpft das Bachelorstudium Software & Information Engineering den gesamten Prozess der Softwareentwicklung mit der Wissensvermittlung im Bereich der Informationsverarbeitung.

Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen in der Entwicklung informationsverarbeitender Systeme sowohl als Experte/in im Team als auch in leitender Funktion sowie in unterstützenden Aufgaben in der Forschung.

Bachelorstudium Technische Informatik

Das Bachelorstudium Technische Informatik beschäftigt sich primär mit vernetzten eingebetteten Computersystemen, die in immer stärkerem Maße nicht nur in technischen Systemen wie medizinischen Geräten, Automatisierungssystemen, Autos und Flugzeugen sondern auch in Gegenständen des täglichen Lebens zu finden sind.

Ungeachtet des primär Informatikorientierten Zugangs erfordert die Auseinandersetzung mit vernetzten eingebetteten Systemen eine interdisziplinäre Grundausbildung, die (Mikro-)Elektronik, Telekommunikation bis zu physikalischen Grundlagen umfasst.

Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen im Application Engineering an der Schnittstelle von Software und Hardware, in gehobenen Entwicklungsaufgaben im Bereich Embedded Systems sowie in unterstützenden Aufgaben im einschlägigen Forschungsumfeld.

Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik

Die Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich mit Information und Wissen sowie informationsverarbeitenden Prozessen in Organisationen und der Gesellschaft. Sie steht damit an der Schnittstelle von Mensch, Organisation und Informationstechnologie.

Gegenstand der Lehre sind Informations- und Kommunikationssysteme in Wirtschaft und Gesellschaft, im Konkreten die Analyse, die Modellierung, das Design, die Implementierung und die Evaluierung solcher Systeme. Neben dem primär Informatik-orientierten Zugang erfordert der Erfolg solcher Systeme die Berücksichtigung technischer, ökonomischer und sozialer Aspekte. Dabei werden in Theorie und Praxis Informatik und Wirtschaftswissenschaften miteinander verbunden.

Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen in der Analyse und Optimierung von Unternehmensabläufen und entsprechenden Informationsprozessen, in der Planung, Realisierung und Steuerung von Informationssystemen, in der anwendungsorientierten Systementwicklung, in der IT-gestützten Unternehmensführung auf Basis einer ganzheitlichen Betrachtung des Betriebs und dessen Umgebung als Informationssystem sowie in der Vermittlungsfunktion zwischen IT und Wirtschaft.

Impressionen

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Der Großteil der Institute der Fakultät für Informatik befindet sich in der Favoritenstraße 9-11. Weitere Standorte sind in der Argentinierstraße 8 der Treitlstraße 1-3 sowie das Dekanat am Erzherzog-Johann-Platz 1.


Im Gebäude in der Favoritenstraße 9-11 befindet sich das Informatik Labor (INFLAB) mit mehreren Übungsräumen.

Große Lehrveranstaltungen finden im AudiMax der TU Wien am Getreidemarkt statt.

Gebäude Favoritenstr. 9-11
Informatik Labor
Übungsraum Pong im INFLAB
Argentinierstraße 8
Informatik Standort in der Treitlstraße 1
Dekanat der Fakultät für Informatik
AudiMax

Masterstudien

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Aufbauend auf ein Bachelorstudium führen die Masterstudien zu einer Vertiefung und Spezialisierung. Die AbsolventInnen der Masterstudien sind sowohl für höhere Positionen in der Wirtschaft als auch für eine anschließende wissenschaftliche Karriere (Doktoratsstudien) qualifiziert.

AbsolventInnen können aus Masterstudien der Informatik bzw. Wirtschaftsinformatik wählen (nähere Informationen zum Masterstudium Wirtschaftsinformatik gibt es beim Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik).

Masterstudium Computational Intelligence

Das englischsprachige Masterstudium Computational Intelligence befasst sich mit den Grundlagen, dem Aufbau und dem Design von intelligenten Agenten. Darüber hinaus enthält es Kernelemente der klassischen theoretischen Informatik.

Das Ziel der Arbeiten im Gebiet der Computational Intelligence ist es, einerseits die Prinzipien zu verstehen, die intelligentes Verhalten ermöglichen, andererseits Methoden zu entwickeln, die zur Konstruktion von intelligenten Agenten führen. Die zugrunde liegende Hypothese dabei ist, dass intelligentes Schließen letztlich nichts anderes als eine Art von Berechnung (Computation) ist.

Das Masterstudium wird in Englisch angeboten.

Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen in der Grundlagenforschung im universitären bzw. industriellen Bereich sowie in der angewandten Forschung und Entwicklung in Industrieunternehmen oder universitären Spin-Offs tätig. Des Weiteren betreiben AbsolventInnen typischerweise Analysen und Consulting in Bereichen wie Formal Systems Engineering, Web und Semantic Systems, Logistik, Operations Research und Telekommunikation. Mit mehrjähriger beruflicher Erfahrung sind die AbsolventInnen auch in der Lage leitende Positionen zu übernehmen.

Masterstudium Informatikdidaktik

Das Masterstudium Informatikdidaktik vermittelt fachliche und wissenschaftliche Kompetenz im Bereich der Informatik und bietet eine systematische Auseinandersetzung mit pädagogischen, didaktischen und fachdidaktischen Inhalten sowie mit Informationstechnologien zur Wissensvermittlung.

Das Masterstudium Informatikdidaktik wird interuniversitär von der Technischen Universität Wien und der Universität Wien getragen. Die Studierenden können zwischen beiden Universitäten eine Stammuniversität auswählen, an der die Zulassung erfolgt. Lehrveranstaltungen können an beiden Universitäten absolviert werden.

Dieses Masterstudium fördert eine systematische Auseinandersetzung mit pädagogischen, didaktischen und fachdidaktischen Inhalten sowie mit Informationstechnologien zur Wissensvermittlung. Darüber hinaus vermittelt es Kompetenzen im fachlichen und wissenschaftlichen Bereich der Informatik. Um der Fachdidaktik als zentralem Bestandteil dieses Studiums ein ausreichendes Erprobungsfeld einzuräumen, ist praktizierte Didaktik in diesem Studium Unterrichtsprinzip.

AbsolventInnen dieses Masterstudiums sind in der Lage, pädagogische und fachdidaktische Handlungsperspektiven zu entwickeln, geeignete Methoden zur Wissensvermittlung im Informatikbereich einzusetzen sowie die Evaluation und Qualitätssicherung dieser Vermittlung durchzuführen.

Masterstudium Medieninformatik

Das Masterstudium Medieninformatik verbindet Theorie und Praxis des Forschungsbereichs Human Computer Interaction mit der Vermittlung umfassender theoretischer, methodischer, technischer und praktischer Kenntnisse sowie Fertigkeiten zur Gestaltung, Umsetzung und/oder Evaluation komplexer interaktiver Systeme.

Im Studium werden insbesondere neuartige Formen der Interaktion zwischen Menschen und Computer thematisiert (z.B. tangible computing, virtual and augmented reality). Die Medieninformatik beruht auf einer interdisziplinären Herangehensweise, die unter anderem Informatik, Medientheorie, Designwissenschaft und Psychologie integriert.

Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen in der wissenschaftlichen bzw. industriellen Forschung (z.B. in den Bereichen HCI, Augmented Reality), im Interaction Design, Interactive Media Design bzw. in der Media Art, in der Gestaltung anwendungsorientierter (industrieller) multimedialer Systeme sowie in der Durchführung von Usability-Studien und Evaluationen.

Masterstudium Medizinische Informatik

Im Rahmen des Masterstudiums Medizinische Informatik steht die methodische Herangehensweise an Probleme sowie die damit verbundene lösungsorientierte Denkweise im Vordergrund.

Die Kombination von medizinischem Grundlagenwissen gepaart mit wissenschaftlicher Arbeitsweise und praxisorientierten technischen Fähigkeiten ermöglicht es den AbsolventInnen, im Schnittbereich der Informatik mit Medizin innovative Lösungen zu erzielen und eine breit gestreute interdisziplinäre fachliche Ausbildung zu erhalten.

AbsolventInnen sind neben einer wissenschaftlichen Karriere für folgende Einsatzgebiete ausgebildet: Business-Analyse im Gesundheitsbereich, Consulting im Health-IT Bereich, Informationsmanagement/Systemintegration, IT-Architektur, Projekt- und Programm-Management, Software-Engineering.

Masterstudium Software Engineering & Internet Computing

Das Masterstudium Software Engineering & Internet Computing beschäftigt sich mit der Softwareentwicklung für verteilte Systeme, Mobile Computing sowie Internet Security und Electronic Payment als wesentliche informationstechnische Voraussetzung für einen virtuellen Wirtschaftsplatz Internet.

Software Engineering und Internet Computing ist als breit gefächerte Disziplin zu verstehen. Software Engineering beschäftigt sich mit der Entwicklung von Software von der Analyse über das Design und die Implementierung bis hin zu Inbetriebnahme und Wartung. Wesentliche begleitende Maßnahmen sind Qualitätssicherung, Projekt- und Risikomanagement. Internet Computing beschäftigt sich mit weltweit verteilter Informationsverarbeitung. Beide Gebiete basieren auf wissenschaftlichen Prinzipien und Methoden.

Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen in der akademischen bzw. industriellen Grundlagenforschung, in der angewandten Forschung und Software-Entwicklung für Industrieunternehmen sowie in den Bereichen der Systemanalyse, Software-Architektur und des Consulting. Generell haben AbsolventInnen gute Voraussetzungen für anspruchsvolle bzw. leitende Funktionen in der Wirtschaft.

Masterstudium Technische Informatik

Die große Bedeutung des Gebietes der Technischen Informatik ist primär durch die immer stärkere Verbreitung von Embedded Systems in Gegenständen des täglichen Lebens bedingt: Eingebettete Mikroprozessoren finden sich in Kommunikationsgeräten, Autos und medizinischen Apparaten genauso wie in Industrieanlagen, Haushaltsgeräten und Systemen der Unterhaltungselektronik.

Das Masterstudium Technische Informatik ist neben der wissenschaftlich-methodischen Vertiefung primär der Integration von Informatik, Mathematik und Elektrotechnik gewidmet. Praktisch wird dies durch Verschmelzung von Schlüsselbereichen wie der digitalen Signalverarbeitung, verteilter Echtzeitsysteme sowie der formalen Verifikation und Analyse erreicht, wobei individuelle Interessen und Schwerpunktsetzungen durch umfassende Wahlmöglichkeiten gefördert werden.

Key Areas:

  • Digital Signal Processing and Communication

  • Digital Circuits and Systems

  • Dependable Distributed Real-Time Systems

  • Formale Verifikation und Analyse

Tätigkeitsfelder für AbsolventInnen liegen in der wissenschaftlichen und industriellen Forschung sowie in den Bereichen der Systemanalyse und des Entwurfs komplexer Systeme.

Masterstudium Visual Computing

Das Masterstudium Visual Computing beschäftigt sich mit der Erfassung, Repräsentation, Bearbeitung, Analyse, Synthese und Verwendung von visueller Information, also von Bildern und Bildfolgen im zeitlichen und räumlichen Kontext.

Der Begriff Visual Computing ist durch das methodische Zusammenwachsen der Bereiche Bildverarbeitung, Computer Vision, Computergraphik, Visualisierung und Mensch-Maschine-Interaktion entstanden, teilweise wurde dies durch den Bedarf von neuen Bereichen wie Augmented und Virtual Reality und maschinelles Lernen an diesen Technologien bedingt.

Berufsfelder für die AbsolventInnen sind in sämtlichen Bereichen von Produktions- und Dienstleistungsunternehmen zu finden, wo anspruchsvolle und innovative Problemlösungen gefragt sind, bei denen mittels Computer Bilder produziert oder analysiert werden. Dazu zählen u.a. die Unterhaltungsindustrie, virtuelles Engineering (CAD/CAM-Systeme), industrielle Produktion, Robotik und maschinelles Sehen, medizinische Anwendungsbereiche, Sicherheit und Kriminologie, Informations- und Telekommunikationssysteme.

European Master's Program in Computational Logic

The European Master's Program in Computational Logic is an international distributed Master of Science study program implemented by the computer science departments of five cooperating universities: Technische Universität Dresden, Universidade Nova de Lisboa, Libera Universitá di Bolzano, Universidad Politécnica de Madrid, and Vienna University of Technology.

The objective of the program is to impart to the students the profound theoretical and practical knowledge required for professional practice in the field, to give them a survey of the individual disciplines of Computational Logic and to develop their ability to work according to scientific methods. In addition, the students are given the opportunity to plan their studies to fit a particular practical application. To acquire practice-oriented knowledge they may choose appropriate combinations of modules. By means of visits abroad and English as the language of instruction, the students are to be prepared for the increasing internationalism of science, commerce and industry. The focus of instruction lies in the following areas: mathematical logic, logic programming, deduction systems, knowledge representation, artificial intelligence, methods of formal specification and verification, inference techniques, syntax-directed semantics, and the relationship between theoretical computer science and logic.

Computational Logic is of increasing importance for dealing with the complexity of modern computer-supported systems and worldwide on the rise. Today's information technology is witnessing a change - and the change is omnipresent. Especially the Internet is a scientific invention that has influenced the way we think and act. The more all this transfuses into our lives, the more mind boggling it becomes for the computer scientists to handle various key issues involved in data security, transactions, network computing, network architecture, computer architecture, complex software, distributed platforms and in short - every little aspect which affects our present day computer society.

Am Wort

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Brigitte Ederer, Siemens AG

Brigitte Ederer, Siemens AG

"Die Antworten auf die zukünftigen Herausforderungen unserer Informationsgesellschaft können nur in enger Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie gegeben werden. Immer wieder werden wichtige Projekte in unserem Unternehmen durch die international renommierten WissenschafterInnen der Fakultät für Informatik der TU Wien begleitet. Darüber hinaus arbeiten viele der besten Informatik-AbsolventInnen der TU Wien bei Siemens an innovativen Lösungen im Bereich der Medizin-, Energie-, Verkehrs- und Umwelttechnik."

Wussten Sie, dass...

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an der TU Wien mehr als 30.000 Studierende inskribiert sind. Mehr als 5000 davon sind für das Studium Informatik und mehr als 4000 für das Studium Architektur inskribiert, welche somit die größten Studienrichtungen an der TU Wien bilden.

Studienplan

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Der positive Abschluss der Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) bildet die Voraussetzung für die Fortsetzung des Studiums. Welche Lehrveranstaltungen in die STEOP fallen ist von der jeweiligen fachlichen Spezialisierung abhängig. Im Folgenden werden einige Lehrveranstaltungen und Module beispielhaft herausgegriffen, die im Rahmen der STEOP zu absolvieren und für die ersten beiden Semester eines Informatikstudiums empfohlen sind.

1. Semester der STEOP

  • Modul Studieneingangsgespräch

  • Formale Modellierung

  • Datenmodellierung (alle außer Technische INF)

  • Grundlagen der Programmkonstruktion

  • Programmierpraxis

  • Modul Algebra und Diskrete Mathematik für Informatik und Wirtschaftsinformatik

2. Semester der STEOP

  • Objektorientierte Modellierung

  • Algorithmen und Datenstrukturen 1

  • Modul Analysis für Informatik und Wirtschaftsinformatik

Wie der Studienplan tatsächlich im Detail aussieht, sollte am besten im Verordnungstext nachgelesen werden, dessen letzte Fassung durch die Studien- und Prüfungsabteilung publiziert wird. Das Studienadministrationssystem TISS bietet detaillierte Informationen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen.

033 532 Bachelorstudium Medieninformatik und Visual Computing

033 533 Bachelorstudium Medizinische Informatik

033 534 Bachelorstudium Software and Information Engineering

033 535 Bachelorstudium Technische Informatik

Fach, Typ

Hinweis

Diese Lehrveranstaltung wird mehrfach angeboten: Die folgenden Informationen stammen von der fett markieren Lehrveranstaltung

Ziele der Lehrveranstaltung

Ziele

Inhalt der Lehrveranstaltung

Der Inhalt

Cartoon

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Geek & Poke - (c) Oliver Widder

Cartoon zum Studium

Spiel

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Firewall

Firewall

Hier muss der Computer vor bösartigen Viren geschützt werden. Die attackierende Malware kann durch Tippen der Buchstaben, bzw. durch Tippen der kurzen Wörter, eliminiert werden. Vorsicht vor den "I Love You"-Viren!

Jetzt spielen

Dialog

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Der folgende Dialog findet zwischen Alice, Bob und einem Roboter statt. Alice und Bob interessieren sich für ein Informatikstudium.

Bob:      Oh Gott, Programmieren ist langweilig.

Alice:    Ja, wirklich.

Roboter:    Was ist Gott?

Alice:    Das verstehst du nicht.

Roboter:    Wieso?

Bob:    Weil du ein Roboter bist.

Roboter:    Roboter verstehen Gott nicht?

Bob:    Genau.

Roboter:    Wieso?

Alice:    Weil du nicht lebst, sondern nur programmiert wurdest.

Roboter:    Menschen sind auch nur programmiert.

Bob:    Wie denn?

Roboter:    Mit Basesequenzen.

Alice:    Haha, das stimmt sogar.

Roboter:    Also kann ich auch Gott verstehen.

Bob:    Verdammt, der Roboter ist ziemlich knifflig.

Roboter:    Ich wurde knifflig programmiert.

Alice:    Von wem?

Roboter:    Meinem Schöpfer.

Bob:    Wie heißt dein Schöpfer?

Roboter:    Univ. Prof. DDr. Logik.

Alice:  Haha.

Bob:    Heißt er wirklich Logik?

Roboter:    Ja. Wer sind eure Schöpfer?

Alice:    Mama und Papa.

Roboter:    Zwei Schöpfer?

Bob:    Ja, 1 + 1 = 3.

Roboter:    Das ist nicht logisch.

Alice:    Aber biologisch.

Roboter:    Mehr Information bitte.

Bob:    Lebewesen können sich vervielfältigen.

Roboter:    Das kann ich auch.

Alice:    Stimmt.

Roboter:    Also bin ich auch ein Lebewesen.

Bob:    Nein. Weil du nur programmiert bist.

Roboter:    Fehler. Ihr seid auch nur programmiert.

Alice:    Puh, wirklich knifflig..

Bob:    Lebewesen haben Gefühle, du nicht!

Roboter:    Nicht alle Lebewesen haben Gefühle.

Alice:    Der hat wirklich auf alles eine Antwort...

Bob:    Ja, er wurde auch von Dr. Logik programmiert.

Roboter:    Wahre Aussage.

Alice:    Roboter, wieso sollte ich Informatik studieren?

Roboter:    Da gibt es viele Gründe.

Bob:    Zum Beispiel?

Roboter:    Informatik schult das logische Denken.

Alice:    Das macht Mathe auch.

Roboter:    Informatik ist viel Mathematik.

Alice:    Ich will aber nicht Mathematik studieren, sondern Informatik. Also welche Gründe gibt's für Informatik?

Roboter:    Automatisieren von Prozessen.

Bob:    Welche Prozesse?

Roboter:    In der Autoindustrie.

Alice:    Mich interessieren keine Autos.

Bob:    Mich schon!

Roboter:    Alice, was interessiert dich?

Alice:    Kunst! Aber Kunst hat nichts mit Informatik zu tun.

Roboter:    Doch, du könntest Medieninformatik studieren!

Alice:    Davon hab ich schon gelesen.. stimmt!

Roboter:    Bob, was interessiert dich?

Bob:    Vieles.

Roboter:    Gut, Informatik hat viele Anwendungsfelder.

Alice:    Ist Medieninformatik nicht schwer?

Roboter:    Was ist schwer?

Alice:    Schwer ist, was ich nicht verstehe.

Roboter:    Dann versteh's doch.

Alice:    Haha.

Roboter:    "Haha".

Alice:    Medieninformatik ist kompliziert.

Roboter:    Das ganze Leben ist kompliziert.

Bob:    Hat dir das Dr. Logik erzählt?

Roboter:    Nein.

Alice:    Wer dann?

Roboter:    Niemand.

Alice:    Wie kommst du dann darauf, dass gas ganze Leben kompliziert ist?

Roboter:    Weil auch für mich zu lernen und existieren kompliziert ist.

Bob:    Da hat er wohl recht...

Alice:    Und was hilft mir das?

Bob:    Na ich vermute, er will damit sagen, dass es darauf ankommt zu lernen, auch wenn's kompliziert ist.

Roboter:    Richtig. Vieles, das kompliziert ist, wird später einfach.

Bob:    Das stimmt...

Links

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Weitere Informationen zum Studium Informatik gibt es hier:

Was nun?

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Sie interessieren sich für ein Informatikstudium an der TU Wien? Nicht nur die Entscheidung für ein bestimmtes Studium ist inhaltlich relevant, sondern auch die Wahl der Bildungseinrichtung. Universitäten und Fachhochschulen bieten informatiknahe Studiengänge an, deren Profile und Ausrichtung sich oftmals stark unterscheiden.

Wenn Sie ein Informatikstudium an der TU Wien beginnen möchten, beachten Sie bitte die oben angeführten Voraussetzungen zum Studienbeginn. Informationen zu den verpflichtenden Studieneingangsgesprächen (STEG), zur Vorbereitungsphase PROLOG und zum BEGINNERS' DAY finden Sie auf den Webseiten der Fakultät für Informatik.

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