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Raumplanung und Raumordnung

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Peter, 25 Jahre alt und Student der Raumplanung, passt gerade auf seine 7-jährige Nichte Marie auf.

Marie:Peter, was machst du eigentlich auf der Unität?

Peter:Marie, das heißt Universität!

Marie:Universum? Sind da nicht der Mond und die Planeten und so...?

Peter:Ja, Marie, das ist richtig. Im Universum gibt es unsere Sonne, die von der Erde umkreist wird, und den Mond, der um unsere Erde kreist, und ganz viele andere Sonnensysteme und Planeten. Du musst dir das ganze wie einen großen Raum vorstellen, so wie das Zimmer, und alle Planeten schwirren darin herum.

Marie:Hm, und was hat das mit der Universität zu tun?

Peter:Nun ja, man kann an der Universität auch viel über die Planeten lernen... Aber ich studiere Raumplanung und Raumordnung!

Marie:Das heißt, du machst Ordnung unter den ganzen Planeten? Sind die durcheinander gekommen?

Peter:Nein, Marie, du musst dir das so vorstellen: das Universum ist der ganz große Raum, und darin gibt es viele weitere kleine und noch kleinere Räume...

Marie:Aha!

Peter:Auf unserer Erde gibt es ganz viele Städte und Dörfer, die durch Straßen verbunden sind.

Marie:Und du baust die Häuser und die Straßen?

Peter:Nein, das macht der Architekt. Raumplaner entwerfen zum Beispiel Städte, sie überlegen sich, wo man am besten Häuser hin baut, wo Schulen sein sollen, Büros, Supermärkte...

Marie:Das ist ja wie Lego spielen!

Peter:Ja, so in etwa, nur spannender, weil echte Menschen in den Städten leben. Und die Städte selbst sind auch wie Menschen: sie verändern sich, sie bewegen sich, ... Städteplaner helfen mit, dass eine Stadt nicht chaotisch wächst und immer größer wird, sondern dass die Menschen in ihren Wohnvierteln alles finden, was sie brauchen, dass sie dort wohnen, arbeiten und leben können.

Marie:Wollen die Menschen denn nicht mit dem Bus in die Arbeit fahren, so wie ich in die Schule?

Peter:Wenn viele Menschen jeden Tag weite Strecken fahren müssen, ist das ein Problem für die Stadt, weil zu viel Verkehr die Straßen verstopft. In China dürfen z.B. nicht alle Autos jeden Tag fahren, sondern täglich abwechselnd jene mit geraden Nummernschildern und jene mit ungeraden. Diese Idee hat sich ein Stadtplaner ausgedacht.

Marie:Und du darfst dann solche Dinge entscheiden?

Peter:Ja, auch... Stadtplaner sind sehr wichtig, weil sie versuchen müssen, die verschiedenen Interessen der Menschen zu vereinen: die der Industrie, der Familien, der Handelstreibenden, uvm. Jede Gruppe hat andere Vorstellungen davon, wie eine Stadt gestaltet sein soll. Die verschiedenen Interessen zu berücksichtigen und eine Stadt so zu planen, dass alle diese unterschiedlichen Menschen dort gut zusammen leben können, ist eine spannende Herausforderung, die weit über Berechnungen oder Legosteine hinausgeht.

Marie:Stadtplaner sind dann so ein bisschen wie Gott, oder? Man muss schauen, dass sich alle vertragen und die Welt nicht untergeht...

Peter:Ja, vielleicht ist es ein wenig wie Gott spielen ;-)

Marie:Gott hat ja auch das Universum erschaffen, nicht wahr?

Peter:Ja, manche glauben, dass es so war. Aber Stadtplaner bleiben mit beiden Beinen fest auf der Erde, hier gibt es genug für sie zu tun.

Marie:Das klingt cool! Wenn ich groß bin, will ich auch Raumplanerin werden und dann plan ich mein eigenes Spielzeugland, nur für Kinder!   

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