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Vermessung und Geoinformation

Allgemein

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Vermessung und Geoinformation spielen im Alltag eine zentrale Rolle.

Manchmal ist das ganz offensichtlich; zum Beispiel, wenn man Produkte verwendet, die direkt der Vermessung und Geoinformation entstammen, etwa Google Earth, digitale Stadtpläne mit Adresssuche, oder Navigationssysteme. Manchmal auch nicht; zum Beispiel, wenn sich bei einem 50km langen Tunnel, der von zwei Seiten zugleich vorgetrieben wird, die beiden Teile mitten im Berg mit Zentimetergenauigkeit treffen, oder wenn ein Anstieg des Meeresspiegels nachgewiesen wird, wenn die Veränderung der Bodenfeuchte auf einem Kontinent über mehrere Jahre analysiert wird, wenn illegale Tests nuklearer Sprengkörper nachgewiesen werden, wenn ein Tsunami-Warnsystem eine Warnung ausgibt, oder wenn ein großer Teilchenbeschleuniger erfolgreich in Betrieb geht.

In allen diesen Fällen - und in vielen weiteren - spielen räumliche und zeitliche Informationen sowie deren Validierung eine große Rolle. Vermessung und Geoinformation stellen die Methoden zur Verfügung, mit deren Hilfe solche Informationen erfasst, analysiert und dargestellt werden können.

Im Rahmen des Bachelorstudiums "Geodäsie und Geoinformatik" sowie mehrerer Masterstudien werden den Studierenden die Kenntnisse,  Fähigkeiten und Kompetenzen vermittelt, mit denen sie als Experten für räumliche Daten - oft an der Schnittstelle zwischen Technik, Recht und Wirtschaft - tätig sein werden.

Voraussetzungen

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Um an dem Studium und den nachfolgenden beruflichen Optionen Freude zu haben, sollten Sie Interesse am Planeten Erde, an der Erfassung und Visualisierung von Information, sowie an interdisziplinärem Arbeiten mitbringen. Ein Grundverständnis für Mathematik und Physik, sowie räumliches Vorstellungsvermögen sind hilfreich. Darüber hinaus sollten Sie an zumindest einzelnen der Themenbereiche Informatik, Geowissenschaften, Messtechnik, Recht, Navigation oder Kartographie interessiert sein.

Inhalt

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Das Bachelorstudium biete eine fundierte akademische Grundausbildung in Mathematik, Physik und Informatik sowie in den facheinschlägigen Disziplinen, zu denen unter den Links unten weitere Information zu finden ist. Auch die Vermittlung von Soft Skills, zum Beispiel Präsentation, Projektmanagement und Problemlösungskompetenz sowie die Vermittlung wirtschaftlicher und rechtlicher Grundlagen ist in das Studium integriert.

Geodäsie und Geoinformatik

Das Bachelorstudium "Geodäsie und Geoinformatik" vermittelt Grundkenntnisse zum Verständnis von geodätischer Messtechnik, Referenzsystemen, satellitengestützter Navigation und Erdbeobachtung, geophysikalischen Prozessen und terrestrischem und flugzeuggestütztem Laserscanning. Der Umgang mit geographischen Informationssystemen ist ebenso Teil der Ausbildung wie die Grundzüge kartographischer Visualisierung und die Erstellung von interaktiven Karten für das Internet. Rechtliche und wirtschaftliche Fächer ergänzen die Ausbildung.

Ab dem dritten Semester können die Studierenden durch die Wahl eines der beiden alternativen Module "Geodäsie" oder "Geoinformatik" ihren bevorzugten Schwerpunkt selbst festlegen. Im Modul Geodäsie wird ein technisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt durch vertiefende Fächer in der Angewandten Geodäsie, Geophysik, Höheren Geodäsie und Photogrammmetrie gesetzt. Im Modul Geoinformatik liegt der Schwerpunkt im Bereich der Geodatenerfassung und -modellierung mit Lehrveranstaltungen in Geoinformation, Kartographie und Informatik.

Impressionen

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Während des Studiums werden Sie die folgenden Orte wahrscheinlich häufig aufsuchen:

  • Institutsgebäude
    Die meisten Lehrveranstaltungen aus dem Fachbereich Vermessung und Geoinformation finden im Gebäude Gußhausstraße 27-29 statt.

  • Feld
    Im Rahmen von praktischen Übungen und bei Experimenten finden auch Arbeiten an unterschiedlichen Orten im Freien statt. Besonders beliebt bei den Studierenden sind die mehrtägigen Feldübungen.

  • Fachschaft
    In der Fachschaft können sich Studierende austauschen. Auch eine kleine Bibliothek mit der wichtigsten Literatur ist vorhanden.

  • EDV Labor
    Im Studium wird mit spezieller, auf die Lehrveranstaltungen und Lehrinhalte abgestimmter Software gearbeitet. Über zwanzig Workstations stehen den Studierenden dafür in den beiden Räumen des GEO-EDV Labors zur Verfügung.

  • Bibliothek
    Die TU Bibliothek und die Fachbibliothek in der Gußhausstraße ermöglichen den Zugang zu Fachbüchern, Fachzeitschriften und Datenbanken. Sie laden nicht nur zum Studieren des gewählten Fachs sondern auch zum Schmökern in der Literatur anderer Disziplinen ein.

Die folgenden Bilder zeigen ausgewählte Impressionen von diesen Orten, aber auch ausgewählte Arbeiten sowie Produkte aus Vermessung und Geoinformation.

Institutsgebäude
Feldarbeit
Feldübung Angewandte Geodäsie
Pasterze
Radioteleskop Onsala
Sonnblick
Eisriesenwelt
MetOp
Geoid
Messtechnik
Seekur Jr
Feldübung Kartographie

Masterstudien

Masterstudien Icon

Studierenden, die bereits einen Bachelorabschluss erworben haben und die im Fachbereich Vermessung und Geoinformation ein Masterstudium absolvieren wollen, stehen drei Masterstudien an der TU Wien zur Auswahl. Diese haben zwar viele Lehrveranstaltungen gemeinsam und schließen jeweils mit dem international renommierten akademischen Grad "Diplomingenieur" ab, setzen aber dennoch unterschiedliche Schwerpunkte. Damit können die Studierenden sich gezielt auf leitende Positionen in ihrem jeweils bevorzugten Bereich vorbereiten. In die Masterstudien fließen - mehr noch als im Bachelorstudium - aktuellste Forschungen ein, und spätestens im Rahmen der Masterarbeit haben die Studierenden auch Gelegenheit an aktuellen Forschungsthemen selbst mitzuarbeiten.

Vermessung und Katasterwesen

Dieses Studium bereitet insbesondere auf eine spätere Berufstätigkeit als Ingenieurkonsulent(in) für Vermessung, auf eine Tätigkeit bei Baufirmen, Energieversorgern, Infrastrukturbetreibern oder Instrumentenherstellern sowie auf eine Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung vor. Die Ausbildung konzentriert sich auf ingenieurgeodätische, rechtliche und wirtschaftliche Fächer. Moderne Verfahren der Satellitengeodäsie sowie Photogrammmetrie und Laserscanning ergänzen die Ausbildung.

Geodäsie und Geophysik

Dieses Studium bietet eine vertiefende Ausbildung in den naturwissenschaftlichen Bereichen, insbesondere in Höherer Geodäsie,  Geophysik und Fernerkundung. Schwerpunkte sind die geodätischen Weltraumverfahren, Schwerefeld und Rotation der Erde, Geodynamik, seismisches Monitoring und die Darstellung und Verarbeitung räumlicher Daten in Photogrammmetrie und Fernerkundung. Das Studium bereitet insbesondere auf eine spätere Berufstätigkeit in Wissenschaft und Forschung, oder in Bereichen wie Exploration oder Ressourcenmanagement vor.

Geoinformation und Kartographie

Dieses Studium vertieft die Kenntnisse in Geoinformation und Kartographie, welche sich mit der Verwaltung, Analyse, Darstellung, und Kommunikation aller Arten von räumlicher Information beschäftigen. Die speziellen Aufgaben sind die Zusammenführung von Daten aus verschiedenen Quellen und deren Integration in räumlichen Informationssystemen, die für verschiedene Zwecke und von verschiedenen Anwenderinnen und Anwendern abgefragt werden. Mögliche spätere berufliche Schwerpunkte liegen zum Beispiel in den Bereichen Softwareentwicklung, Karten- und Datenservices, Raumentwicklung oder Landmanagement.

Berufsbild

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Die Studien aus dem Fachbereich Vermessung und Geoinformation eröffnen vielfältige berufliche Möglichkeiten. Diese reichen von der klassischen Tätigkeit  in Vermessungsbüros und öffentlicher Verwaltung über Aufgaben in der Softwareentwicklung und Anstellung bei Baufirmen, Energieversorgern oder Telekommunikationseinrichtungen bis zu Institutionen die sich mit Klimawandel, Rohstoffversorgung, Exploration, Erdbeobachtung oder Weltraumforschung beschäftigen.

In allen diesen Bereichen werden die Kenntnisse und Fähigkeiten unserer Absolventen bei der Erfassung, Modellierung und Visualisierung räumlicher Information geschätzt und benötigt.

Der Abschluss eines Masterstudiums aus dem Fachbereich ist die Grundlage für eine selbstständige Tätigkeit als IngenieurkonsulentIn, aber auch Voraussetzung für berufliche Tätigkeiten in Forschung und Entwicklung sowie für Führungspositionen in Firmen und öffentlichen Einrichtungen. Die Nachfrage nach Absolventen übersteigt in dieser Fachrichtung normalerweise die Anzahl der Absolventen. Es bestehen also ausgezeichnete Berufsaussichten.

 

Am Wort

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Hier kommen Personen zu Wort, die an der TU Wien Vermessung und Geoinformation studiert haben.

Klaus Chmelina, GEODATA

Klaus Chmelina, GEODATA

Auf das Studium "Vermessungswesen" an der TU Wien bin ich durch Zufall gestoßen. Die Wahl war für mich ein Glückstreffer: durch die geringe Anzahl an Studenten und die gute Betreuung herrschte fast eine familiäre Atmosphäre. Das Studium war mit ein wenig Disziplin problemlos zu meistern, und nach dem Studium fand ich sofort einen spannenden Job. Die ersten Jahre habe ich in der Tunnelvermessung gearbeitet. Inzwischen bearbeite ich Forschungsprojekte, in denen innovative Verfahren für die Erfassung und Visualisierung von Information rund um den Tunnelbau entwickelt werden.

 

Jürgen Mayer, Director Product Management for Total Stations, Leica Geosystems AG

Jürgen Mayer, Director Product Management for Total Stations, Leica Geosystems AG

Das Studium des Vermessungswesens an der TU Wien legte zweifellos den Grundstein für meine berufliche Karriere bei Leica Geosystems. Als Student profitierte ich vom ausgezeichneten Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden und der daraus resultierenden Möglichkeit, Themen umfassend zu diskutieren und in ihrer vollen Komplexität zu studieren. Neben der fundierten theoretischen Ausbildung fördert das Studium durch praktische Vermessungsübungen auch kritische Sozialkompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit, Verantwortung und Flexibilität - Fähigkeiten, die heute in meinem täglichen Arbeitsumfeld von unschätzbarem Wert sind. 

Wussten Sie, dass...

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die TU Wien mit rund 10.000 Räumen über eine Gesamtfläche von ca. 276.000 Quadratmetern verfügt. Die Verteilung auf die wichtigsten Gebäudekomplexe können Sie hier betrachten. 

Studienplan

Fach, Typ

Hinweis

Diese Lehrveranstaltung wird mehrfach angeboten: Die folgenden Informationen stammen von der fett markieren Lehrveranstaltung

Ziele der Lehrveranstaltung

Ziele

Inhalt der Lehrveranstaltung

Der Inhalt

Spiel

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Kartograph

Kartograph

In diesem Spiel sollst Du die vor Dir liegende, noch unbekannte Insellandschaft erschließen.
Dazu bewegst Du Dein Schiff mit den Pfeiltasten über das Spielfeld, wodurch die Felder, die Du besucht hast, aufgedeckt werden.

Jetzt spielen

Dialog

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Klaus hat seine ehemalige Schulkollegin Alex im Zug getroffen. Sie haben bemerkt, dass Sie jetzt beide in Wien leben. Klaus erzählt ausführlich von seinem BWL-Studium. Er fragt Alex, was sie macht. Sie studiert Geodäsie, sagt sie ...

Klaus:Geografie?

Alex:Nein, nicht Geografie, GeoDÄSIE.

Klaus:Was ist denn das?

Alex:Schon mal was von Vermessungswesen oder von Geoinformation gehört?

Klaus:Ach so, Vermessungstechnik. [Pause] Na bumm, das kann man studieren? Stativaufstellen und durch ein Fernrohr schau'n? Na wenigstens bist dann viel im Freien, des hast eh immer gern g'habt.

Alex:Geh, so was Deppertes. Du hast ja keine Ahnung. Schon einmal etwas von GPS gehört?

Klaus:Ja, sicher. Ich hab sogar eines im Auto.

Alex:Na, hast sicher nicht. Oder hast Du einen Satelliten im Auto. - Is ja egal, des is' jetzt eh zu steil für Dich. Also jedenfalls lernen wir im Studium zum Beispiel, wie GPS funktioniert und was man alles tun muss, um damit eine Position auf der Erde zu bestimmen.

Klaus:Da muss man aber nicht viel tun. Das GPS einschalten und dann zeigt's die Position eh gleich an. Naja, manchmal dauert's auch ewig.

Alex:Hast Du gewusst dass man mit GPS zum Beispiel messen kann, wie sich ein Gebäude verformt, wenn drunter die U-Bahn gebaut wird, oder wenn die Sonne drauf scheint?

Klaus:Was?

Alex:Wenn man es richtig macht, kann man mit GPS Positionen auf Millimeter genau bestimmen. Aber da reicht Einschalten allein nicht. Und mit deinem Kastl aus dem Auto geht das auch nicht.

Klaus:Millimeter? Des glaubst ja selber nicht!

Alex:Schau, ich zeig Dir was. [Kramt in ihrer Tasche]

Klaus:Hast Du das geschrieben?

Alex:Ja, das ist ein Teil von meiner Diplomarbeit - ist aber noch nicht fertig. Schau, das da wollte ich Dir zeigen...

Klaus:Schaut fast aus, wie ein Screenshot von Google Earth. Ist das Heiligenblut?

Alex:Nein, das ist nicht in Österreich. Aber, hast schon recht, es ist in den Bergen. Und zwar gibt's dort einen ziemlich großen Hang, der schon länger rutscht.

Klaus:Ist das der orange Fleck über den Häusern?

Alex:Ja, der und der blaue Bereich noch weiter oben. Das Orthofoto liegt da nur drunter, damit man sich in der Abbildung auskennt. Eigentlich geht es nur um die Farben. Alles was blau ist zeigt, dass dort die Oberfläche, also der Boden, absinkt. Alles was rot ist, zeigt, dass sich die Oberfläche dort hebt. Dunkelblau heißt 10 Zentimeter Setzung, dunkelrot heißt 10 Zentimeter Hebung.

Klaus:Aha, und das macht's ihr mit GPS?

Alex:Nein, sei nicht so ungeduldig. Die Abbildung hab ich aus Radardaten von Satelliten gemacht, die ungefähr alle 3 Tage einmal über das Gebiet fliegen und sozusagen die Geländehöhe extrem genau messen. Die Farben zeigen die durchschnittliche Veränderung in einem halben Jahr.

Klaus:Ok.

Alex:So, und da schau...

Klaus:Ah! Genau. So ein Stativ hab ich vorher gemeint. Also tut ihr doch Stative aufstellen?

Alex:Manchmal schon, aber nicht so, wie Du vorher gemeint hast. Das ist ein Foto von einer GPS Station, die ein Studienkollege von mir für seine Diplomarbeit aufgebaut hat.

Klaus:Wow. Das ist ein GPS Kastl? Das ist aber riesig!

Alex:Für die Millimeter braucht man bessere Antennen als für das Navi im Auto, und außerdem braucht man im Gelände Stromversorgung für längere Zeit und so weiter. Aber eigentlich wollte ich Dir die Abbildung daneben erklären.

Klaus:Ja, verstehe. Fortbildung für BWL-Studenten.

Alex:Du hast mir ja nicht geglaubt. Komm, schau her: da sieht man wie sich die GPS Antenne während einer Woche bewegt hat. Die ersten beiden Tage fast überhaupt nicht. Dann fast 4 Zentimeter nach Südosten an einem Vormittag und dann wieder nicht mehr für den Rest der Woche. Und schau, in der Höhe 3 Zentimeter in derselben Zeit.

Klaus:Das kommt aus dem GPS?

Alex:Ja, das hat er aus den GPS Messungen ausgerechnet. Und ich untersuch in meiner Diplomarbeit, wie seine Daten mit meinen zusammenpassen. Seine zeigen nur die Bewegung von einem Punkt aber dafür im Sekundentakt, und meine zeigen die ganze Fläche, aber dafür halt nur im Mittel über längere Zeit.

Klaus:Und Deine zeigen nicht in welche Richtung sich das Ganze bewegt, oder? Also Nordosten siehst Du da vorne in den Farben nicht.

Alex:Hey, das stimmt. Jetzt bin ich aber baff. Du hast ja aufgepasst! - Weitere Einführung gefällig? Ich hab noch ein paar Studienkollegen, die interessante Sachen machen...

Klaus:Lass hören!

Links

Links Icon

Weitere Informationen zum Thema Vermessung und Geoinformation gibt es hier:

  • Institut für Geodäsie und Geophysik

    Geodäsie und Geophysik beschäftigen sich mit der Erfassung, Modellierung und Darstellung der Form und Bewegung der Erde, der Form und Bewegung von Objekten auf oder nahe ihrer Oberfläche, sowie der physikalischen Prozesse auf ihrer Oberfläche und im Inneren. Die höhere Geodäsie beschäftigt sich dabei vor allem mit dem Schwerefeld und der Erdrotation, die Ingenieurgeodäsie mit Objekten und Strukturen nahe der Erdoberfläche, und die Geophysik mit dem physikalischen Verständnis von Zustand und Entwicklung der Erde.

  • Institut für Geoinformation und Kartographie

    Geoinformation und Kartographie beschäftigen sich mit der Repräsentation, Verarbeitung und Visualisierung raumbezogener Daten und Information. Während bei der Geoinformation die Repräsentation und Verarbeitung in Computern im Vordergrund steht, werden in der Kartographie Methoden entwickelt um die Information für den jeweiligen Zweck und Nutzer bestmöglich graphisch darzustellen, also "lesbar" zu machen.

  • Institut für Photogrammmetrie und Fernerkundung

    Photogrammmetrie und Fernerkundung beschäftigen sich mit der Ableitung von Information über entfernte Objekte aus Daten von Sensoren, die diese Objekte nicht berühren. Während bei der Photogrammmetrie die Geometrie dieser Objekte im Vordergrund steht, liegt der der Schwerpunkt der Fernerkundung auf der Bestimmung physikalischer Eigenschaften.

  • Fachschaft

    Weitere Informationen für Studierende und StudienanfängerInnen gibt es bei der Fachschaft Vermessung und Geoinformation.

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